Wiese mit Blumen und Graesern
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Volkskrankheit Allergien – seit Jahren nehmen sie eher zu als ab. Dies kann viele verschiedene Ursachen haben. Landwirtschaftliche Monokulturen wie der unsinnige Anbau von Raps zur Gewinnung von Kraftstoff und die „Denaturierung“ unserer Lebensmittel scheinen hierbei eine wichtige Rolle zu spielen.

Aber auch die zunehmende Feinstaubbelastung führt zu einer Sensibilisierung unseres Körpers. Durch die Ausfilterung „grober“ Schmutzpartikel aus den Auspuffanlagen unserer Kraftfahrzeuge und den Abgasanlagen der Industrie gelangen „nur“ noch Feinstäube in die Luft. Diese verbinden sich mit Blütenpollen und werden so vom Körper nicht mehr als bekannte Naturstoffe identifiziert. Die Partikel dringen tief in unsere Lungen ein – der Körper wehrt sich mit allergischen Reaktionen.

Der Begriff Asthma stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Atemnot, Brustenge und Keuchen. Das fasst auch schon die wichtigsten Symptome zusammen. Die Bronchien sind bei Asthma-Patienten durch eine chronische Entzündung der Schleimhäute mit übermäßiger Schleimproduktion stark eingeengt und somit in ihrer normalen Funktion behindert. 

 Man unterscheidet das allergische Asthma vom intrinsischen, wobei es Mischformen zu geben scheint. Trotz intensivster Forschung fällt es schwer, Auslöser und Ursache, Symptom und Erkrankung zu unterscheiden. Die Entzündung wird durch mehr als 100 Botenstoffe des Immunsystems vermittelt und unterhalten. Kontakt mit einem Allergen führt dann regelmäßig zu anfallartigen Verschlimmerungen. Einerseits versucht der Körper sich durch ein Verengen der Atemwege gegen gefährliche Eindringlinge abzuschotten, andererseits klammert er sich an die bereits eingeatmete Luft, um das letzte bisschen Sauerstoff herauszuholen. Die Ausatmung fällt extrem schwer und ein normaler Luftaustausch wird unmöglich. Atemnot, also Sauerstoffmangel, zieht immer auch Panik und Stress nach sich, was die Situation noch verschärft. Die Patienten führen daher stets ein kortisonhaltiges Spray mit sich, das sie auch in den anfallsfreien Phasen regelmäßig anwenden. 

 Kortison wirkt dem Symptom der Entzündung entgegen. Die Schwellung der Schleimhäute geht zurück. Die Obstruktion der Atemwege nimmt ab. Das wird als augenblickliche Erleichterung empfunden. Eine dauerhafte Lösung ist das nicht. Allerdings scheint der Ansatz, das Medikament mittels Aerosolspray an den Ort des Geschehens zu bringen, recht vernünftig. Eventuell lässt sich dieser Effekt auch mit Manuka-Honig erreichen. Bis es Manuka-Honig-Sprays geben wird, können wir uns jedoch mit anderen Methoden behelfen. Interessanterweise wurde eine volatile (flüchtige) Wirkung des Honigs beobachtet, als ein geöffnetes Honiggefäß neben Petrischalen in einem Labor abgestellt worden war. Honigwirkstoffe hatten offensichtlich mit ihren antibakteriellen Eigenschaften die Bakterienkulturen auf dem Luftweg erreicht. 

 Regelmäßige Dampfbäder, Nasenspülungen und Einreibungen in die Nase sowie Massagen im oberen Brust- und Rückenbereich mit Manuka-Honig können der Entzündung gezielt entgegenwirken, ohne die unerwünschten Nebenwirkungen der konventionellen Mittel. Eine gleichzeitige Einnahme von Manuka-Honig würde mögliche Ursachen im Darm mit einbeziehen. In der chinesischen Medizin sind diese Zusammenhänge seit Ewigkeiten bekannt. Lunge und Dickdarm gelten dort als Partnerorgane. Dass der Darm dabei gern sein Leid mit seiner Partnerin teilt, macht es nicht etwa halb so schlimm, es erfährt jedoch umso mehr Aufmerksamkeit. Allerdings ist das Bewusstsein der wenigsten derart sensibilisiert, dass es die Ursachen im Darm suchen würde. Dort befindet sich häufig ein orientierungsloses Immunsystem in ständiger Alarmbereitschaft, um gegen vermeintliche Gefahren vorzugehen, die von Allerweltsnahrungsmitteln wie Weizen und Kuhmilch auszugehen scheinen. Ein konsequentes Weglassen dieser Stoffe bringt so manchem Asthmatiker bereits große Erleichterung. Bekannte Allergene sollten natürlich ebenfalls gemieden werden. 

„Haben Sie sich erkältet?“ Dieser Frage begegnen Sie häufig mit Ihrer Standardantwort: „Nein, nein, das ist nur mein Heuschnupfen.“ „Nur“ ist gut, wenn man bedenkt, dass Sie ganz schön darunter zu leiden haben, dass Ihre Nase schnieft und trieft, während sich Ihre geröteten Augen auch noch in reinste Feuchtgebiete verwandeln.

 Die allergische Rhinitis , das ist der medizinische Fachbegriff für Heuschnupfen , wird auch Pollinose genannt, was damit zusammenhängt, dass nur selten der trockene Staub, der bei der Heuernte entsteht, jedoch weit häufiger diverse Blütenpollen als Auslöser dafür infrage kommen. Die meisten Pollenallergiker wissen, worauf sie ganz besonders heftig reagieren. Das sind häufig blühende Bäume oder Gräser aus ihrer unmittelbaren Umgebung. Daher hilft vielen eine Hyposensibilisierung mit Honig aus der Region. Honig enthält immer auch Pollen der Blüten, von denen die Bienen ihren Nektar gesammelt haben. Dieser Honig enthält allerdings auch einige Stoffe, die das Immunsystem wieder in die Spur bringen, wenn es seine Orientierung verloren hat, was bei Allergien offensichtlich der Fall ist. 

 Manuka-Honig stellt zwar für die wenigsten von uns einen Honig aus der Region dar, aber er eignet sich hervorragend, unserem Immunsystem auf die Sprünge zu helfen. Dabei ist es unerheblich wofür oder wogegen wir ihn einsetzen, denn nicht Unter- oder Über- sondern vielmehr Normalfunktion ist das was wir anstreben. Viele Anwender berichten, dass eine regelmäßige Einnahme von einem Teelöffel Manuka-Honig dreimal täglich sehr gut über Zeiten erhöhter Anfälligkeit hinweghilft. Oft richten sich die allergischen Reaktionen auch nicht gegen die Pollen an sich, sondern gegen Umweltgifte, die ihnen leider in zunehmendem Maße anhaften. Eine gleichzeitige Einnahme von Propolis kann helfen, solche toxischen Stoffe zu entschärfen. Gute Ergebnisse werden auch mit Bienenstockluft-Behandlungen erzielt, die allerdings bislang nur von wenigen Imker-Apitherapeuten angeboten werden. 

Neurodermitis – diese Bezeichnung erweckt den Eindruck, dass es sich dabei um eine von den Nerven ausgehende Entzündung der Haut handeln würde. Diese Annahme, die noch aus dem 19. Jahrhundert stammt, ist zwar widerlegt, der irreführende Begriff jedoch nach wie vor gebräuchlich. Der stattdessen verwendete Krankheitsname atopisches bzw. endogenes Ekzem macht die Ursachenforschung auch nicht leichter. Statt konkret die Nerven dafür verantwortlich zu machen, verlagert man kurzerhand die Ursache an einen nicht zuzuordnenden (atopischen), inneren (endogenen) Ort der Entstehung des Aufgegangenen (Ekzem). 

 Gern wird dabei auch von einem chronisch konstitutionellem Ekzem gesprochen, womit sogleich mehrere Aussagen über Herkunft und Behandlungsmöglichkeiten gemacht werden. Wenn eine genetische Veranlagung vorliegt, kann man ja leider die Krankheit nicht heilen, wohl aber die Symptome behandeln. Es gibt allerdings auch Anzeichen dafür, dass hinter dem komplexen Krankheitsbild Allergien bzw. Lebensmittelunverträglichkeiten stecken können und ähnliche Zusammenhänge mit dem Geschehen im Darm bestehen, wie ich sie beim Asthma bereits erwähnt habe. Die Haut ist dabei ein weiteres Partnerorgan des Darms, bei dem dieser sein eigenes Energiedefizit auszugleichen versucht. Schon kleine Kinder machen deshalb häufig eine ganz typische Krankenkarriere durch: Der Darm und das darmständige Immunsystem arbeiten permanent am Limit, weil sie andauernd mit einem Nahrungsmittel konfrontiert werden, das sie eigentlich nicht richtig verarbeiten können. Der Darm bedient sich energetisch bei Lunge und Haut, deren Mangelsymptome daraufhin sichtbar werden, zunächst an der Haut durch Ekzeme, später an der Lunge durch eine obstruktive Bronchitis, die nicht selten in ein Bronchialasthma übergeht. 

 Ganz so unergründlich ist die Ursache also nicht immer, aber wer denkt dabei schon an die Kuhmilch, die den Prozess in Gang gesetzt haben könnte. Näheres zur Behandlung entnehmen Sie bitte der Rubrik Äußerliche Anwendungen > Neurodermitis (atopisches Ekzem)